Bericht Hinterländer Anzeiger !
 

Obwohl einige Teams wegen Urlaub und Krankheiten ersatzgeschwächt antreten mussten, gab es attraktiven Fußball zu sehen. Der gastgebende Kreisoberligaaufsteiger SV Eckelshausen zog organisatorisch alle Register.

Am größten Ärgernis des Tages konnten die Hausherren allerdings auch nichts ändern. „Mir wird langsam mulmig. Der TSV Bicken ist noch nicht da“, stellte Turnierleiter Harald Schiebel eine Stunde vor dem ersten Bickener Match in Gruppe B fest. Noch ehe Schiebel zum Telefonhörer greifen konnte, um sich im Mittenaarer Ortsteil zu informieren, stellte ein Spieler fest, dass Bicken auf seiner Facebook-Seite wenige Stunden vor dem Anstoß sein Fernbleiben vermeldet hatte. Am Morgen waren bei SVE-Vorstandsmitglied Iris Nassauer zwei E-Mails von Bickens Cheftrainer Florian Kissel und Spielausschussmitglied Leon Zammert eingegangen, in welchen der Verbandsligist über das Fernbleiben informierte.

„Mir wird langsam mulmig. Der TSV Bicken ist noch nicht da“ – Dillkreis-Vertreter sagt morgens per E-mail ab

„Wir wollten noch alles versuchen, um die Peinlichkeit einer Absage abzuwenden, aber die Personalnot und eine andere Verpflichtung zwangen uns dazu“, entschuldigte sich Kissel. „Das ist sehr schade, denn wir hätten bei einer rechtzeitigen Absage Ersatz besorgen können. Wir waren am Aufbauen und lasen keine E-Mails“, vermeldete Nassauer traurig. So litt der Spielplan erheblich und es kam entweder zu langen Pausen oder zu ganz spontanen Ansetzungen. Vor allem zu Lasten des VfL Biedenkopf. „Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass man uns nicht wenigstens morgens telefonisch informiert hat. Das wäre zwar immer noch ärgerlich gewesen, hätte aber unter Sportkameraden wenigstens Stil gehabt“, grämte sich Iris Nassauer.

Rein sportlich betrachtet marschierte der SV Eckelshausen in Gruppe A zu zwei lockeren Siegen gegen den FSV Buchenau (2:0) und gegen den größtenteils mit der zweiten Garnitur angereisten Gruppenligisten VfL Biedenkopf (6:1). Einer Farce gleich, verlief die Gruppe B, bei der es aufgrund des Bickener Fehlens nur zu einer Partie kam. Hier besiegte der FV Breidenbach II die SG Dautphetal mit 3:1 und zog damit ins Finale ein, während das unterlegene Team ins Spiel um den dritten Platz wanderte. Beide hatten eine entsprechend lange Wartezeit auf ihre Finalspiele zu überbrücken.

 

Sawar Mohammed Taher schießt die SG Dautphetal zum Sieg gegen Biedenkopf und auf Platz 3

Spiel um Platz 3: SG Dautphetal – VfL Biedenkopf II 1:0:

Der motivierteste Dautphetaler war zweifellos der neue Coach Steffen Löffler, der sich besonders auf den Trip nach Eckelshausen zu den Freunden gefreut hatte, die er vor zwei Monaten zum Kreisoberligaaufstieg führte. Der VfL hielt gut mit, was allein deshalb beachtlich war, weil er bedingt durch die Bickener Absage praktisch drei Mal kurz hintereinander ran musste. Eingespielter und läuferisch stärker wirkte die SG Dautphetal, für die Sawar Mohammed Taher das goldene Tor markierte (19.) und damit den verdienten Sieg des A-Ligisten sicherstellte.

Endspiel: FV Breidenbach II – SV Eckelshausen 0:0, 6:5 i.E.:

Es war eine beiderseits heiß umkämpfte Partie, die aber meist fair blieb. Und die Gedanken an 500 Euro Preisgeld, einen stattlichen Pokal sowie viel Prestige wirkten zusätzlich leistungsfördernd. Eckelshausen besaß, angeführt von seinem neuen Spielertrainer Osman Özdemir, die besseren Einzelspieler. A-Liga-Vertreter FV Breidenbach II trat aber als Team kompakt auf. Beide Kontrahenten wählten den Vorwärtsgang, allerdings zunächst nicht sonderlich präzise. Gefährlich wurde es aus Sicht der Hausherren dann, wenn Osman Özdemir die Angriffe klug eröffnete und seine Kameraden in Szene setzte. Tore fielen schließlich in der regulären Spielzeit keine.

Im Elfmeterschießen musste analog dem Vorjahresfinale zwischen den Kontrahenten die Entscheidung fallen. Beide Keeper hielten glänzend und doch hatte Breidenbach II am Ende dank des final verwandelten Elfers von Pascal Pfeiffer den Pott in der Hand. „Einige übertreiben noch ein bisschen das Einzelspiel, aber wir sind auf einem guten Weg“, kommentierte Özdemir die Leistung seiner Truppe. Gerd Schmidt, Teambetreuer der zweiten Breidenbacher Garnitur und einstige Eckelshäuser Trainerikone in Personalunion, strahlte zufrieden. „Den Pokal zu verteidigen war unser Ziel. Das ist ein guter Anfang auf dem Weg, im Punktspielbetrieb einen guten Mittelfeldplatz zu erreichen“, ordnete Schmidt das Geschehen am Kauerstein aus Sicht der Verbandsligareserve ein.

Vorrunde, Gruppe A: SV Eckelshausen – FSV Buchenau 2:0, VfL Biedenkopf II – FSV Buchenau 4:0, SV Eckelshausen – VfL Biedenkopf II 6:1. – Tabelle: 1. SV Eckelshausen 8:1 Tore/6 Punkte, 2. VfL Biedenkopf II 5:6/3, 3. FSV Buchenau 0:6/0

Vorrunde, Gruppe B: FV Breidenbach II – SG Dautphetal 3:1. – Tabelle: 1. FV Breidenbach II 3:1/3, 2. SG Dautphetal 1:3/0

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Ein interessantes Teilnehmerfeld vereint Gastgeber SV Eckelshausen am Samstag ab 13 Uhr beim Seniorenfußballturnier um den „Elkamet-Cup“.

 
https://www.mittelhessen.de/sport/lokalsport_artikel,-Derby-Time-am-Kauerstein-_arid,1328232.html
 

Sechs Mannschaften kämpfen in zwei Vorrundengruppen um die Teilnahme am für 18.30 Uhr geplanten Finale. Die beiden besten Teams der Vorrunde ziehen ins Endspiel ein und die jeweiligen Staffelzweiten bestreiten das Spiel um den dritten Platz. Titelverteidiger ist der FV Breidenbach II, der im Vorjahr Gastgeber SV Eckelshausen im Endspiel im Elfmeterschießen in die Knie zwang. Ein Favorit für die aktuelle Auflage ist aufgrund des ausgeglichenen Teilnehmerfelds nur schwer auszumachen. Klar ist, dass auf dem Rasenplatz am Kauerstein viele interessante Derbys auf dem Plan stehen. Die Partien dauern jeweils 45 Minuten, was bei immerhin drei Spielen für zwei Drittel der Teilnehmer gute Möglichkeiten bietet, taktische Dinge auszuprobieren und Personal zu testen.

In der Vorrunden-Gruppe A hat sich Ausrichter SV Eckelshausen ganz klar das Ziel des Weiterkommens gesetzt. Zwei Monate nach dem Aufstieg in die Kreisoberliga Nord soll die Euphorie am Kauerstein unter dem neuen Spielertrainer Osman Özdemir konserviert werden. A-Ligist FSV Buchenau will mit seiner jungen Mannschaft für eine Überraschung sorgen, was zumindest der jüngste Pokalauftritt der in Frohnhausen siegreichen „Lahnlustler“ erahnen lässt. Mit einer Mischung aus Gruppenligakickern und Akteuren aus der zweiten Mannschaft reist der VfL Biedenkopf an, der sich beim Nachbarn von seiner besten Seite zeigen will.

Die Staffel B führt Titelverteidiger FV Breidenbach II an. Der A-Ligist verfügt über eine junge und spielstarke Mannschaft, der in der neuen Saison einiges zuzutrauen ist. Ihr Ligakonkurrent SG Dautphetal kommt mit dem neuen Trainer Steffen Löffler, der zuletzt den SV Eckelshausen zum Meister machte und an alter Wirkungsstätte vor Ehrgeiz brennt.

Verbandsligist TSV Bicken als Zugpferd

Die Staffel komplettiert Verbandsligist TSV Bicken, der eine gemischte Mannschaft mit Akteuren aus erster und zweiter Garnitur an den Start bringt. Für die Bickener läuft der in Biedenkopf lebende Neuzugang Christian Hesse auf, der nach den Stationen VfB Wetter, TuS Naunheim, Sportfreunde Siegen, KSV Baunatal, SG Kinzenbach, FC Eisenach, VfB 1900 Gießen und TSV Mengsberg nun an der Hindenburgstraße im Mittenaarer Ortsteil Station macht.

Dotiert ist das Turnier mit einem Gesamtpreisgeld in Höhe von 1000 Euro, wovon die Hälfte auf den Sieger entfällt. Geehrt wird auch der beste Torschütze.

 Der FV Breidenbach II gewinnt die 15. Auflage des Fußballturniers um den „Elkamet-Cup“. Im Finale der beiden A-Ligisten behielten die Perftaler mit 8:7 (1:1) nach Elfmeterschießen über Hausherr SV Eckelshausen die Oberhand.

 

Die Vorrunde wurde zur klaren Sache für Gastgeber SV Eckelshausen und den FV Breidenbach II. Die Hausherren schlugen in Gruppe A zunächst den FSV Buchenau 2:1 und setzten sich dann gegen den Frankenberger A-Liga-Aufsteiger SG Treisbach/ Simtshausen/Asphe mit 4:0 durch. Der SVE-Coach war trotzdem nur bedingt zufrieden. „Wir mussten ohne vier verletzte Stammspieler auskommen. Allerdings fiel auf, dass spielerisch noch Steigerungsbedarf herrscht“, beobachtete Steffen Löffler. Die zweite Garnitur des Verbandsligisten FV Breidenbach hinterließ fußballerisch im Vorrundenverlauf den besten Eindruck. Verstärkt durch Luis Müller, Jan Reiprich und Simon Reiprich aus dem Verbandsliga-Kader war den „Blauen“ eigentlich nur ihre ungenügende Chancenverwertung anzukreiden. Trotzdem langte es zu lockeren Siegen gegen den VfL Biedenkopf II (2:0) und die SG Dautphetal (3:1). Einen unterhaltsamen und bisweilen sogar kuriosen Schlagabtausch lieferten sich die beiden A-Ligisten SG Dautphetal und FSV Buchenau beim Spiel um den dritten Platz. 2:2 stand es zum Ende der regulären Spielzeit.

Verbandsliga-Reserve beweist gegen die Gastgeber, Dautphetal gegen Buchenau die größere Nervenstärke

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Die „Lahnlustler“ brachten jeweils Jonas Tesfalem (5.), der rasch den Spitznamen „Tesa-Film“ inne hatte, und Lorenz Pentarakis (30.) in Front. Zweimal glich Benjamin Großmann für Dautphetal per Strafstoß aus (11., 32.). Im Elfmeterschießen trafen beide Teams zunächst traumhaft sicher acht Mal in Folge vom Punkt. Schließlich gab es sechs verschossene Elfer in Folge, bevor wieder fünf Elfer in Folge verwandelt wurden und Dautphetal in der Addition als 9:8-Sieger feststand.

Die letzte Partie des Tages war auch die beste. Eckelshausen setzte auf Konter über seine flinken Offensivkräfte und Breidenbach II war um Spielkontrolle bemüht. Lukas Weber brachte den Ausrichter nach zwei Minuten mit 1:0 in Front. Eine Viertelstunde später gelang Martin Bamberger der 1:1-Ausgleich. Mittlerweile war klar, dass es nicht nur um 400 Euro Siegprämie und die begehrten „Pötte“ ging, sondern dass auch eine Portion Prestige auf dem Spiel stand. Ein Tor wollte in der regulären Spielzeit trotz bester Gelegenheiten für beide Mannschaften nicht mehr fallen. Den Schlusspunkt im Elfmeterschießen setzte schließlich Tim Eckhardt mit seinem Schuss zum 8:7-Endstand für die Verbandsligareservisten. FV-Kapitän Luis Müller durfte den begehrten Pokal, der ihm von Schirmherrin und Landrätin Kirsten Fründt überreicht wurde, stolz nach oben recken. Zum Schützenkönig des Turniers avancierte Dautphetals Benjamin Großmannmit fünf Treffern.

Gruppe A: Eckelshausen – Buchenau 2:1, Treisbach/S./ A. – Eckelshausen 0:4, Buchenau – Treisbach/S./A. 2:0. – Tabelle: 1. SV Eckelshausen 6:1 Tore/6 Punkte, 2. FSV Buchenau 3:2/3, 3. SG Treisbach /Simtshausen/Asphe 0:6/0

Gruppe B: Biedenkopf II – FV Breidenbach II 0:2, Dautphetal – Biedenkopf II 2:0, FV Breidenbach II – Dautphetal 3:1. – Tabelle: 1. FV Breidenbach II 5:1/6, 2. SG Dautphetal 3:3/3, 3. VfL Biedenkopf II 0:4/0

Spiel um Platz 3: SG Dautphetal – FSV Buchenau 2:2, 7:6 im Elfmeterschießen.

Endspiel: FV Breidenbach II – SV Eckelshausen 1:1, 7:6 im Elfmeterschießen.

Elkamet Cup bietet WIEDER starke Derbys beim 14ten Elkamet-Cup

 

Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren, der 14. Elkamet Cup steht am 16.07.2016 wieder "vor der Tür".

Als besonderes Highlight präsentiert der SVE am Freitagabend, 15.07.2016 ab 19 Uhr, die Traditionsmannschaft der Frankfurter Eintracht (mehr Infos im separaten Link).

 

Am Samstag werden ab 13 Uhr die Mannschaften aus Wetter II, Biedenkopf, Sterzhausen, Breidenstein und dem Gastgeber Eckelshausen um den prestigträchtigen

Elkamet Cup und die 400 Euro Preisgeld für den Sieger kämpfen, der 2te bekommt 250 Euro, der 3te 150 Euro. Gespielt wird in im Modus "Jeder genen Jeden", jedes Spiel dauert 30 Minuten. 

Elkametcup bietet starke Derbys

ECKELSHAUSEN Zum 13. Mal ist der SV Eckelshausen Gastgeber des Fußballturniers um den Elkamet-Cup. Sechs Vereine kämpfen am Samstag ab 13 Uhr auf dem Sportgelände am "Kauerstein" um den mit 400 Euro dotierten Turniersieg.
 

In Sachen Besetzung des Turnierfelds galt es für die Eckelshäuser, einen wahren Spagat hinzulegen. "Wir haben das Turnier sportlich durch höherklassige Mannschaften aufgewertet, gleichzeitig aber den Lokalkolorit beibehalten", erklärt Harald Schiebel vom Organisationsteam der Schwarz-Gelben. In beiden Dreier-Vorrundengruppen kommt es zu einem prestigeträchtigen Lokalderby. Gespielt wird über jeweils einmal 45 Minuten. Die Sieger der Vorrundenstaffeln ziehen ins für 18.45 Uhr geplante Finale ein. Die jeweiligen Zweiten bestreiten eine Stunde zuvor das Spiel um den dritten Platz.

Dämmerschoppen mit "Henhouse Ramblers"

In der Gruppe A gilt Gruppenligavertreter FSG Homberg/Oberofleiden als Favorit. Spannung verspricht aber auch das Duell zwischen Gastgeber SV Eckelshausen und der SG Kombach/Wolfgruben. Wesentlich offener scheint das Rennen in Gruppe B. Verbandsligist FSV Schröck mit Cheftrainer Markus Kubonik, der einst seine Trainerkarriere beim SV Eckelshausen startete, nimmt die Favoritenrolle ein. Die Schröcker treten mit eine Mix aus Verbandsligaspielern und Akteuren ihrer in der letzten Saison bärenstarken A-Liga-Garnitur an. Heftige Gegenwehr dürften sie durch Neu-Gruppenligist VfL Biedenkopf und durch Kreisoberligaaufsteiger FV Wallau erfahren. Auf den Schlager zwischen Biedenkopf und Wallau freuen sich die Fans ganz besonders. Ausgezeichnet wird neben den siegreichen Teams auch der beste Torschütze der Veranstaltung. Nach dem Endspiel geht die Party am "Kauerstein" übrigens erst richtig los. Die "Henhouse Ramblers" spielen zum musikalischen Dämmerschoppen auf. (ma)

Lokalsport

Homberg triumphiert vom Elfmeterpunkt

Fussball Gruppenligist aus dem Vogelsbergkreis gewinnt Elkamet-Cup nach 0:0 im Finale gegen FSV Schröck

ECKELSHAUSEN Die FSG Homberg/Oberofleiden hat am Samstag das Fußballturnier des SV Eckelshausen um den Elkamet-Cup gewonnen. Im Finalduell der beiden Turnier-Neulinge setzten sich die Vogelsberger im Elfmeterschießen gegen den FSV Schröck durch.

 
Sieg im Finale: Jan Ringsdorf ...
 
 

Bei seiner 13. Auflage erlebte das traditionsreiche Turnier eine wahre Renaissance. Deutlich mehr Fußballanhänger als in den Vorjahren sahen die Spiele und das Ansinnen der Gastgeber, beim Teilnehmerfeld nicht nur auf Lokalkolorit zu setzen, sondern auch Qualität zu berücksichtigen, ging auf. Eckelshausen wollte sich angesichts der Rahmenbedingungen nicht lumpen lassen und präsentierte sich nicht nur organisatorisch als guter Gastgeber. Rein sportlich betrachtet legten die Schwarz-Gelben ihren Gästen überraschend auch keine Steine in den Weg.

Kleines Finale: Jan Cegledi ...
 
 

Der SVE ging zum Auftakt mit 1:2 gegen Nachbar SG Kombach/Wolfgruben baden und kassierte in der Folge eine 1:4-Pleite gegen Gruppenligist FSG Homberg/Oberofleiden. "Das Turnier lief abgesehen von unserem frühen Ausscheiden prima. Nach der Vorrunde schon zu passen, ist aber enttäuschend", machte Eckelshausens Vorstandsmitglied Alfred Reitz aus seinem Herzen keine Mördergrube. Trainer Thomas Brunet und seine Schützlinge von der FSG schlugen schließlich auch Kombach/Wolfgruben mit 3:1, wobei der Verlierer im Turnierverlauf einen sehr guten Eindruck hinterließ und spielerisch wie läuferisch überzeugte. "Wir mussten leider auf vier, fünf Stammspieler verzichten, so dass der Schwerpunkt bei uns auf dem kämpferischen Element lag", erklärt Brunet.

VfL Biedenkopf nach 2:0-Sieg gegen das Überrschungsteam Kombach/Wolfgruben auf Platz drei

Richtig Feuer steckte in den Begegnungen der Vorrundengruppe B. Kreisoberliga-Rückkehrer FV Wallau, Gruppenligaaufsteiger VfL Biedenkopf und der mit einer gemischten Mannschaft aus A- und Verbandsligaakteuren angetretene FSV Schröck waren alle Kandidaten für den Gruppensieg. Kurios verlief das Auftaktderby zwischen Biedenkopf und Wallau. Der FV wies tatsächlich die größeren Spielanteile auf und leistete sich sogar den Luxus eines von Markus Reiber verschossenen Foulelfmeters. Die Treffer freilich erzielten die "Roten" aus der Kernstadt. Die Desorganisation der gegnerischen Deckung nutzen Dennis Rakowski (2), Simon Wickenhöfer und Florian Ferchland zum viel zu hoch ausgefallenen 4:0-Endstand. "Vielleicht ist das ein Wachmacher für uns", nahm Wallaus Neuzugang Tim Biesenthal die Derbyniederlage und das 2:4 gegen Schröck, bei dem Wallau ebenfalls nicht chancenlos war, mit Galgenhumor. Die Entscheidung um Gruppensieg und Endspielticket fiel zwischen Biedenkopf und Schröck. Der FSV war schlicht effektiver als die spielerisch gleichwertigen Biedenkopfer. Und er besaß in Andreas Schoch einen treffsicheren Stürmer. Schoch (2) sowie Alexander Jurk besorgten mit ihren Toren bei einem Gegentreffer durch Serdal Ergin den 3:1-Sieg der Schröcker. Biedenkopf musste ins kleine Finale gegen Kombach/Wolfgruben und hielt sich dort mit einem 2:0-Sieg schadlos.

Die Bühne für das Finale war bereitet. Trotz noch immer beachtlichen Temperaturen boten beide Teams Vollgasfußball mit einer Fülle an Möglichkeiten. Vollstrecker gab es allerdings in der regulären Spielzeit hüben wie drüben nicht. Selbst Schröcks Andreas Schoch, mit vier Treffern Schützenkönig der Veranstaltung, traf nicht während der einmal 45 Minuten. Vom ominösen Punkt aus musste die Entscheidung um den Pott und 400 Euro zum Füllen des Selbigen mit kühlen Getränken fallen. Ausgerechnet Schoch scheiterte vom Punkt und die FSG Homberg/Oberofleiden siegte in der Endabrechnung mit 3:1. "Die Schröcker hatten im Finale unsere Eckelshäuser Stutzen an. Vielleicht haben sie deshalb verloren, scherzte Turnierleiter Harald Schiebel.

- Gruppe A: Eckelshausen - Kombach/Wolfgruben 1:2, Homberg/Ober-Ofleiden - Eckelshausen 4:1, Kombach/ Wolfgruben - Homberg/ Ober-Ofleiden 1:3. - Tabelle: 1. FSGHomberg/Ober-Ofleiden 7:2 Tore/6 Punkte, 2. SG Kombach/Wolfgruben 3:4/3, 3. SV Eckelshausen 2:6/0.

- Gruppe B: Biedenkopf - Wallau 4:0, Wallau - Schröck 2:4, Biedenkopf - Schröck 1:3. - Tabelle: 1. FSV Schröck 7:3/6, 2. VfL Biedenkopf 5:3/3, 3. FV Wallau 2:8/0

- Spiel um Platz 3: VfL Biedenkopf - SG Kombach/ Wolfgruben 2:0.

- Endspiel: FSG Homberg/ Ober-Ofleiden - FSV Schröck 0:0, 3:1 i.E.

Spielplan Elkamet Cup 2015
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